Wintergärten liegen im Trend

von Alexander Torin

Das Haus zur Sonne und zum Garten hin zu öffnen, schafft ein ganz neues Wohngefühl.

Die Grundentscheidung lautet: Offen oder geschlossen?

Wintergärten liegen im Trend
Wintergärten liegen im Trend

Ein Wintergarten wird heute in der Regel als voll nutzbarer Wohnraum konzipiert.

Besonders beliebt sind zur Zeit Wintergärten, die sich komplett zum Haus hin öffnen.

Dabei ist es noch gar nicht so lange her, das eine bauliche – und somit ebenfalls thermische – Trennung zwischen der Wohnung und dem Wintergarten in Form von Terrassentür und Fenster die Regel war.

Beide Lösungen haben ihr Gutes.

Wenn der Wintergarten als ein eigenständiger Raum fungiert, kann er ebenfalls unabhängig klimatisiert werden.

Solch ein Wintergarten muss bei sehr kalten Außentemperaturen nicht voll geheizt werden.

Zugleich dient er als ein Wärmepuffer zum Außenraum.

Ein komplett zum Haus hin geöffneter Wintergarten, bringt dafür einen großen Zugewinn an Raum und Atmosphäre.

Dafür muss der gläserne Anbau höhere Ansprüche an die Sicherheit und Energieeffizienz erfüllen.

Zudem sind bei dieser Variante keine Ausführung als Kaltwintergarten oder als Sommergarten möglich – also Winter Gärten, die nicht das ganze Jahr über als Wohnraum genutzt werden können.

Steigende Ansprüche an die Wärmebilanz

Wintergärten - wohnlich eingerichtet
Wintergärten – wohnlich eingerichtet

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, ob die Energiebilanz eines neuen Wintergartens die gesetzlichen Vorgaben erfüllt.

Dies entscheidet die Energieeinsparverordnung (EnEV).

Ausgenommen hiervon sind aktuell Wintergärten, welche entweder höchstens eine Temperatur von zwölf Grad Celsius erreichen, die weniger als vier Monate im Jahr beheizt werden oder für die nur eine begrenzte jährliche Nutzungsdauer angedacht ist.

All dies kann nur ein baulich abgetrennter Anbau erfüllen.

Die Ansprüche an die Energiebilanz des Wintergartens sind mit der Zeit immer weiter gestiegen.

Trotzdem muss man sich nicht sorgen, dass man wegen zu strenger Grenzwerte irgendwann keinen Wintergarten mehr bauen kann.

So sorgt die Glasindustrie mit ständigen neuen Innovationen dafür, dass selbst großflächige Verglasungen deutlich verringerte Durchgangswärmeverluste haben.

Für die meisten Winter Gärten benötigen Sie eine Baugenehmigung;

lassen Sie sich ruhig durch einen unabhängigen Architekten bei der Auswahl Ihres Wintergartens beraten, bevor Sie zu den Wintergärten Herstellern oder Ihrem örtlichen Schreinermeister oder Zimmermannsbetrieb gehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.